Landschaftspflege aus Bietigheim-Bissingen

Schafe statt Diesel.Ihre Fläche in guten Hufen.

Marius Strauch beweidet Ihre Flächen mit Schafen – bei Gestrüpp auch mit Ziegen. Leise, ohne Mähwerk auf der Fläche und schonend für Boden und Tiere. Zaun auf, Herde grast, Zaun wieder ab.

  • Schafe & ZiegenNur Beweidung, konsequent
  • Tägliche KontrollePersönlich vor Ort
  • RegionalRaum Bietigheim-Bissingen
  • 15 kWp PV + SpeicherAm eigenen Betriebssitz
Einsatzorte

Eine Lösung für vier Arten von Flächen

Überall dort, wo Mähen aufwendig, teuer oder ökologisch unpassend ist, übernimmt die Herde die Pflege.

Privatgrundstücke

Gärten, Streuobstwiesen und Böschungen – naturnah gepflegt statt lautstark gemäht.

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Kommunen

Ausgleichsflächen, Straßenbegleitgrün und Magerrasen für Städte und Gemeinden.

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Solarparks

Vegetationspflege unter und zwischen den Modulreihen – leise und ohne Steinschlag.

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Landwirtschaft

Weinberge, Obstplantagen und Hanglagen, an denen Maschinen an Grenzen stoßen.

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Live aus der Herde

Wo grasen sie gerade?

Die Karte kommt direkt aus Marius' Herdenbuch. Gezeigt werden nur freigegebene Weiden – auf rund 500 m gerundet, ohne Namen.

grast geradegeplant
Echte Bilder

Aus unserer Herde

Keine Stockfotos: So sieht es aus, wenn unsere Zwergziegen eine verbuschte Fläche übernehmen – aufgenommen im Oktober 2026.

Unser Bock - Zwergziege mit stattlichen Hörnern
Unser Bock - Zwergziege mit stattlichen Hörnern
Luftsprung am Hang: Kitz bei der Arbeit
Luftsprung am Hang: Kitz bei der Arbeit
Der Bock arbeitet sich durchs Gestrüpp
Der Bock arbeitet sich durchs Gestrüpp
Ziegen fressen auch, was über Kniehöhe wächst
Ziegen fressen auch, was über Kniehöhe wächst
Mobiler Elektrozaun am Hang - das Kitz knabbert am Haselstrauch
Mobiler Elektrozaun am Hang - das Kitz knabbert am Haselstrauch
Zweige statt Rasen: Gehölzpflege ohne Freischneider
Zweige statt Rasen: Gehölzpflege ohne Freischneider
Auf zwei Beinen an den Apfelbaum
Auf zwei Beinen an den Apfelbaum
Bock und Kitz auf der Streuobstwiese
Bock und Kitz auf der Streuobstwiese
Live-Foto: Freudensprung am Hang
Live-Foto: Der Bock holt sich die oberen Blätter
Kein Motorenlärm auf der Fläche. Nur beim Freischneiden des Zaunstreifens kommt kurz Technik zum Einsatz.
Warum Schafe?

Gut für die Fläche.
Gut für die Wiesentiere.

Keine rotierenden Messer

Kreisel- und Mulchmähwerke töten nachweislich einen großen Teil der Wiesentiere. Die Herde frisst die Fläche nach und nach ab – Insekten, Frösche und Igel haben Zeit auszuweichen.

Kein Mähwerk, kein Lärm, kein Mähgut

Motoren laufen nur für An- und Abtransport, Wasser und den schmalen Zaunstreifen. Es fällt kein Schnittgut an, das abgefahren werden muss.

Keine schweren Maschinen

Der Dung bleibt im natürlichen Kreislauf. Bei nassem Boden ziehen wir die Herde rechtzeitig um, damit die Grasnarbe geschont wird.

Alle Fakten mit Quellen – und was Schafe nicht können

So einfach geht's

Drei Schritte zur gepflegten Fläche

01

Zaun aufstellen

Ein mobiler Weidezaun wird passgenau um Ihre Fläche gestellt – sicher und gut sichtbar gekennzeichnet.

02

Schafe grasen

Die Herde weidet die Fläche ab. Marius Strauch kontrolliert Tiere, Wasser und Zaun täglich vor Ort.

03

Zaun wieder ab

Nach getaner Arbeit wird alles rückstandslos abgebaut und die Herde zieht weiter.

Ablauf & Abrechnung im Detail

Preisrechner

Was kostet meine Fläche?

Größe und Bewuchs eingeben – Sie sehen sofort eine Preisspanne. Unverbindlich, ohne Anmeldung.

Preis berechnen
Streuobst in Bietigheim-Bissingen

Die Stadt zahlt mit

Für private Streuobstwiesen zahlt die Stadt 6 € pro Hochstamm und Jahr. Den zweiten Schnitt im September darf nach Absprache die Herde übernehmen.

Förderung ansehen
Vorher & nachher

Der Unterschied auf einen Blick

Ein mobiler Zaun, zwei Welten: links die unbeweidete Fläche, rechts dieselbe Wiese nach der Beweidung.

Vorher unbeweidet Nachher nach der Beweidung
Links vom ZaunKniehohes Altgras, Brombeeren und Brennnesseln – die Fläche verbuscht.
Rechts vom ZaunAbgefressen und offen – ganz ohne Mähwerk. Einzelne Büschel bleiben stehen: Versteck und Nahrung für Insekten.

Beispielhafte KI-Illustration – keine konkrete Kundenfläche. Wird durch echte Fotos ersetzt.

Nachhaltigkeit, die auch zu Hause gelebt wird

Am Wohn- und Betriebssitz versorgt eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher Haus und Betrieb mit eigenem Strom – so wie die Schafe die Flächen ohne Motor pflegen.

15 kWpPV + Speicher
Leistungen

Eine Leistung. Klar und ehrlich.

Marius Strauch bietet ausschließlich mobile Beweidung an – mit Schafen, bei Gestrüpp auch mit Ziegen. Keine weiteren Garten- oder Landschaftsbauleistungen. Das ist Absicht: Konzentration auf das, was richtig gut funktioniert.

Schritt 1

Zaun aufstellen

Ein mobiler Weidezaun wird passgenau um Ihre Fläche errichtet – sicher, normgerecht und gut sichtbar gekennzeichnet. Bei hohem Gras wird vorher ein schmaler Streifen für den Zaunverlauf freigeschnitten, damit der Zaun sicher steht.

Schritt 2

Abweiden lassen

Die Herde weidet die Fläche ab – mit täglicher Kontrolle von Tieren, Wasser und Zaun. Abgerechnet wird transparent pro Tier, je nach Herdengröße und Zeitraum.

Schritt 3

Zaun & Schafe abholen

Nach getaner Arbeit wird der Zaun rückstandslos entfernt und die Herde zur nächsten Fläche gebracht.

Passend für Sie

Leistungen nach Einsatzort

Für Ihr privates Grundstück

Für Garten, Streuobstwiese oder Böschung – die Herde übernimmt, was der Rasenmäher nicht schafft.

  • Ideal für große oder unebene Flächen
  • Kein Motorenlärm und kein Mähwerk auf der Fläche
  • Brombeeren & Gestrüpp: nach einem Rückschnitt halten Ziegen und Schafe den Neuaustrieb kurz
  • Streuobst: Kronen von Hochstämmen bleiben außer Reichweite, junge Bäume bekommen Stammschutz
  • Individuelles Angebot nach Fläche und Bewuchs

Für Städte & Gemeinden

Ausgleichsflächen, Straßenbegleitgrün, Magerrasen oder Böschungen – naturschutzfachlich wertvoll gepflegt.

  • Erfüllt naturschutzfachliche Pflegeziele
  • Förderfähig über die Landschaftspflegerichtlinie (LPR Teil B: 50 %, bei besonders naturschutzwichtigen Maßnahmen 70 % für Kommunen)
  • Kein Personal der Stadt nötig – Zaun, Wasser, tägliche Kontrolle und Abbau liegen bei uns
  • Steile Böschungen ohne Umsturzgefahr für Maschinen und ohne Lärm-Zeitfenster
  • Abstimmung mit dem Landschaftserhaltungsverband (LEV)
  • Auch für wiederkehrende Pflegeverträge
  • E-Rechnung (XRechnung/ZUGFeRD) auf Wunsch

Für Solarparks & PV-Freiflächen

Beweidung statt Mähen zwischen und unter den Modulreihen – eine von Fachstellen (z. B. LfL Bayern) empfohlene Pflegevariante.

  • Kein Mähwerk unter den Modulen – kein Steinschlag durch Mähtechnik
  • Vorab geprüft: Modulunterkante (mind. ca. 80 cm), Kabelführung, Wasser
  • Regelmäßige Anwesenheit vor Ort
  • Schonende Pflege auch in Hanglagen
  • Passt zu den Nachhaltigkeitszielen der Betreiber

Für Landwirtschaft & Sonderflächen

Weinberge, Obstplantagen und schwer zugängliche Hanglagen – dort, wo Maschinen an ihre Grenzen kommen.

  • Beweidung von Steillagen
  • Unterwuchspflege im Weinberg vor allem zwischen Lese und Austrieb – Pausen nach Pflanzenschutz stimmen wir ab
  • Keine Befahrung mit schweren Maschinen
  • Saisonale Einsätze mehrmals im Jahr möglich
Ablauf & Preise

Was kostet Beweidung?

Rechnen Sie Ihre Fläche selbst aus – und sehen Sie, wie es von der Anfrage bis zur beweideten Fläche weitergeht.

Preisrechner

Ihre Fläche in 30 Sekunden geschätzt

Unsere Faustregel ist einfach: 2 € pro Tier und Tag plus 50 € Zaunpauschale für Freischneiden, Aufstellen und Abbau. Der Rechner schätzt, wie viele Tiere wie lange auf Ihrer Fläche stehen.

Bewuchs
Gelände
Wie oft im Jahr?
Extras
Paket Schafsommer
ca. 274–320 €
ca. 8 Tiere × 14 Tage
    Mit diesen Angaben anfragen

    Unverbindliche Schätzung. Der genaue Preis steht nach der Besichtigung fest. Endpreise – als Kleinunternehmer (§ 19 UStG) ohne Umsatzsteuer.

    Pakete

    Feste Pakete statt Rätselraten

    Schafsommer

    2 € / Tier und Tag

    + 50 € Zaunpauschale. Beispiel 1.000 m²: ca. 8 Tiere, 14 Tage = 274 €. Zaun, Wasser, tägliche Kontrolle und Foto-Gruß per WhatsApp inklusive.

    Nachbarschaft

    –15 %

    Ab drei angrenzenden Grundstücken: Die Herde zieht von Garten zu Garten, Anfahrt und Aufbau teilen sich.

    Brombeer-Paket

    ab 615 € / Jahr

    Zwei Weidegänge im Jahr mit Ziegen und Schafen (Beispiel 1.000 m², mit Zuschlag für hohen Bewuchs), dazu Beratung zur LPR-Förderung. Bei starkem Gestrüpp ist vorher ein Rückschnitt nötig.

    Streuobst-Abo

    ab 548 € / Jahr

    Zwei feste Termine pro Jahr (Beispiel 1.000 m²) über 3–5 Jahre – passend zum städtischen Streuobst-Programm (Beweidung statt 2. Schnitt).

    Gewerbe & Solar

    nach Fläche

    Angebot je Fläche, Fotobericht für Ihren Nachhaltigkeitsbericht, gern ein Termin für Ihre Mitarbeitenden.

    Schaf-Patenschaft

    49 € / Jahr

    Ihr Patenschaf mit Namen, Foto-Updates und ein Besuchstag im Jahr – ein schönes Geschenk.

    Ablauf

    Von der Anfrage bis zur beweideten Fläche

    1. Schritt 1

      Anfrage & Besichtigung

      Sie beschreiben Ihre Fläche – Größe, Bewuchs und Zugänglichkeit werden anschließend vor Ort angeschaut.

    2. Schritt 2

      Individuelles Angebot

      Sie erhalten ein transparentes Angebot mit Zeitraum, Herdengröße und Zaunaufwand.

    3. Schritt 3

      Zaunaufbau

      Der mobile Weidezaun wird sicher und normgerecht errichtet, inklusive Kennzeichnung. Bei hohem Bewuchs wird vorher ein schmaler Streifen für den Zaunverlauf freigeschnitten.

    4. Schritt 4

      Beweidungszeitraum

      Die Herde weidet die Fläche ab – mit täglicher Kontrolle durch Marius Strauch.

    5. Schritt 5

      Zaun- & Tierabbau

      Nach Abschluss wird der Zaun vollständig entfernt und die Herde weitergebracht.

    6. Schritt 6

      Rechnung

      Nachvollziehbar, fair kalkuliert und für öffentliche Auftraggeber auf Wunsch als E-Rechnung.

    Abrechnung

    Wie entsteht der Preis?

    Pakete und Rechner geben eine verlässliche Richtung. Weil jede Fläche anders ist, steht der genaue Preis nach der Besichtigung fest. Diese Faktoren fließen ein:

    Flächengröße

    Bestimmt Herdengröße und Zaunlänge

    Bewuchs & Gelände

    Beeinflusst die Beweidungsdauer

    Grashöhe am Zaun

    Bei sehr hohem Gras kurzes Vormähen des Zaunstreifens

    Zeitraum

    Einmalig oder mehrmals im Jahr (üblich)

    Zugänglichkeit

    Aufwand für Zaunauf- und -abbau

    Warum kein Preis pro Hektar? Bei kleinen Flächen machen Zaunaufbau, Anfahrt und die tägliche Kontrolle über zwei Wochen den Großteil des Aufwands aus – ein Vergleich mit Mähen pro Hektar führt in die Irre. Für naturschutzfachlich wertvolle Flächen gibt es Förderung, siehe Förderung.
    Unverbindliche Anfrage

    Erzählen Sie uns von Ihrer Fläche

    Je genauer die Angaben, desto passgenauer das Angebot. Nichts davon ist bindend – eine Besichtigung vor Ort folgt in jedem Fall.

    1 Kontakt
    2 Die Fläche
    Flurstück (optional – dann planen wir Zaun und Gelände schon vor dem ersten Termin)

      Schon bei der Eingabe der Gemarkung (ab 2 Buchstaben) und beim Klick auf „Hinzufügen“ bzw. „Standort verwenden“ fragt Ihr Browser die öffentlichen Geodaten beim Landesamt (LGL-BW) und bei der LUBW ab. Angaben ohne Gewähr. Siehe Datenschutz.

      Bereits ein Zaun vorhanden?
      Wasser auf der Fläche?
      3 Zeitraum
      4 Besonderheiten
      Fotos der Fläche

      Fotos helfen sehr! Hängen Sie sie nach dem Absenden einfach in WhatsApp an.

      Ihre Anfrage im Überblick

      In die Zwischenablage kopiert.
      Förderung & Recht

      Förderung für Ihre Fläche

      Ein Überblick für Auftraggeber und Interessierte – von Land, Kommune und EU.

      Wir helfen beim Antrag. Ob städtisches Streuobst-Programm oder LPR: Kreuzen Sie im Anfrageformular „bitte dazu beraten“ an – wir sagen Ihnen, was für Ihre Fläche in Frage kommt.

      Rechtliche GrundlagenTierschutz, Kennzeichnung, Zaun, Versicherung

      Marius Strauch ist als Kleinunternehmen gewerblich angemeldet. Für den Betrieb sind unter anderem relevant:

      • Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung: tägliche Kontrolle, Wasser nach Bedarf und Witterungsschutz. Richtwert (LfULG Sachsen): ca. 2–4 l je Schaf und Tag, Mutterschafe mit Lämmern 4–6 l (bis 10 l), bei 30 °C bis zu 50 % mehr.
      • Kennzeichnung & Registrierung: Betriebsnummer, HIT-Datenbank-Meldung, Ohrmarken und laufendes Bestandsregister.
      • Mobiler Elektrozaun: Elektronetz ca. 90 cm hoch, mindestens 2.000 Volt, gute Erdung, gelbe Warnschilder an öffentlichen Wegen.
      • Betriebshaftpflichtversicherung inklusive Weidehaltung auf fremden Grundstücken.
      • Beweidungsverträge regeln Zutrittsrecht, Zeitraum und Haftung für Flächenschäden.
      Diese Angaben sind eine allgemeine Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung. Im Einzelfall bitte mit Steuerberatung, Rechtsanwalt sowie Veterinär- und Gewerbeamt abstimmen.

      Rechnungsstellung & DatenschutzE-Rechnung für öffentliche Auftraggeber, DSGVO

      Öffentliche Auftraggeber (Kommunen, Landesbetriebe) verlangen häufig ein bestimmtes elektronisches Rechnungsformat. Auf Wunsch werden Rechnungen im XRechnung- bzw. ZUGFeRD-Format nach dem europäischen Standard EN 16931 erstellt. Als Kleinunternehmen (§ 19 UStG) besteht dazu aktuell keine gesetzliche Pflicht – die Umsetzung wird bereitgestellt, sobald ein Auftraggeber sie benötigt. Format, Übermittlungsweg und ggf. Leitweg-ID werden vorab mit der jeweiligen Stelle abgestimmt.

      Personenbezogene Daten – etwa Kontaktdaten aus Anfragen oder Vertragsunterlagen – werden im Einklang mit der DSGVO verarbeitet: ausschließlich zur Bearbeitung der Anfrage bzw. Vertragsabwicklung, ohne Weitergabe an Dritte und nur so lange, wie Aufbewahrungsfristen oder Vertragszweck es erfordern.

      Die genauen E-Rechnungs-Anforderungen variieren je nach Bundesland, Kommune bzw. Landesbetrieb und werden vor Auftragsbeginn geklärt. Keine Rechts- oder Steuerberatung.

      Landesförderung Baden-WürttembergLandschaftspflegerichtlinie (LPR), FAKT II, Weidetierprämie

      Landschaftspflegerichtlinie (LPR, Fassung 2024) – das zentrale Förderinstrument für die Pflege naturschutzfachlich wertvoller Flächen, z. B. in Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Vertragsnaturschutz (Teil A) erhält, wer über die Fläche verfügt (Eigentümer, Pächter, Nutzungsberechtigte); Beweidungsbetriebe können entweder selbst Flächen pachten oder im Auftrag von Eigentümern bzw. Gemeinden tätig werden. Sätze für Beweidung nach Anhang 1A:

      Hütehaltung, je Weidegang (1 / 2 / 3+)220 / 440 / 660 €/ha
      Koppelweide (mind. 2 Weidegänge)370 €/ha
      Extensive Standweide310 €/ha
      Zulage Ziegen160 €/ha
      Mähweide460 €/ha
      Zulage Weidepflege nach naturschutzfachlichen Vorgaben100 €/ha

      Für Entbuschung, Erstpflege oder das Zurückdrängen von Brombeeren gibt es LPR Teil B (Antrag bis 15. November für das Folgejahr, keine Ausschlussfrist; Mindestzuwendung 200 € pro Jahr). Kommunen erhalten in Teil B 50 % der förderfähigen Ausgaben, bei besonders naturschutzwichtigen Maßnahmen 70 %. Für Investitionen in Landschaftspflege-Technik und Zäune gibt es LPR Teil D. In beiden Fällen gilt: erst nach der Bewilligung beginnen bzw. kaufen. Pflege, zu der man gesetzlich verpflichtet ist, wird nicht gefördert. Beratung über den Landschaftserhaltungsverband (LEV), Bewilligung durch das Landratsamt bzw. Regierungspräsidium. Die LPR-Sätze enthalten keine Kosten für Zaun und Tiertransport.

      Weidetierprämie (gekoppelte Einkommensstützung für Mutterschafe und -ziegen): 2026 geplant 37,89 € je Tier (Planwert, kann sich ändern), ab 6 Tieren im gebärfähigen Alter, Haltungszeitraum 15. Mai bis 15. August, Antrag mit dem Gemeinsamen Antrag bis 15. Mai. FAKT II und Flächenprämien erhält jeweils der Bewirtschafter der Fläche.

      Kommunale Förderung & AufträgeLEV, Stadt Bietigheim-Bissingen, Naturpark

      • Landschaftserhaltungsverband (LEV) Landkreis Ludwigsburg: zentraler Ansprechpartner für Pflegeverträge (Mahd/Beweidung), 5-Jahres-Verträge nach Hektarsätzen.
      • Stadtgärtnerei Bietigheim-Bissingen: vergibt Landschaftspflegeaufträge auch an ortsansässige Betriebe.
      • Ausschreibungsportal der Stadt: laufend auf Grünflächen- und Beweidungsaufträge prüfen.
      • Streuobst-Förderung der Stadt Bietigheim-Bissingen: 6 € je Hochstamm und Jahr, gefördert wird höchstens ein Baum je Ar (ab zwei Bäumen je Ar ist die Fläche nicht förderfähig), mindestens 5 Hochstämme, Laufzeit 5 Jahre, Antrag und jährliche Bestätigung bis 15. März. Der erste Schnitt wird gemäht und abgeräumt (nicht vor Mitte Juni); den zweiten Schnitt im September kann nach Absprache mit der Stadt die Beweidung ersetzen. Eingezäunte oder überwiegend verbuschte Grundstücke sind nicht förderfähig. Neue Hochstämme: 100 % per Gutschein, max. 25 je Antragsteller, Außenbereich, Lokalsorten. Kontakt: Grünflächen- und Tiefbauamt, Tel. 07142 74-391. Freiwillige Leistung ohne Rechtsanspruch.
      • Naturpark Stromberg-Heuchelberg: bis zu 70 % im Handlungsfeld „Natürliches Erbe“ – nur für Flächen in Naturpark-Gemeinden (z. B. Sachsenheim, Bönnigheim, Vaihingen/Enz; Bietigheim-Bissingen gehört nicht dazu).

      EU-FördermittelGAP, ELER, LIFE, EIP-Agri

      EU-Mittel fließen in der Regel nicht direkt, sondern über Landesprogramme:

      • GLÖZ 9: Dauergrünland in Natura-2000-Gebieten darf nicht umgewandelt oder gepflügt werden. Beweidung ist dort eine bewährte, über die LPR förderfähige Form der Pflege.
      • ELER über den GAP-Strategieplan (seit 2023): speist FAKT und LPR mit EU-Mitteln.
      • EU LIFE-Programm: fördert Beweidungsmanagement in Naturschutzprojekten, meist im Verbund mit Kommunen und Verbänden.
      • EIP-Agri: Förderung innovativer Projekte, z. B. „Weidelämmer Baden-Württemberg“.

      Quellen u. a.: LPR 2024, Förderrichtlinien Bietigheim-Bissingen ab 2026, Förderwegweiser BW, LEV Landkreis Ludwigsburg, Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.

      Live aus dem Herdenbuch

      Wo grasen sie gerade?

      Hier sehen Sie, wo die Herde gerade arbeitet und wo sie als Nächstes hinzieht. Vielleicht ja ganz in Ihrer Nähe.

      grast geradegeplantStandorte auf ca. 500 m gerundet
      Datenschutz für unsere Kunden: Auf der Karte erscheinen nur Flächen, deren Eigentümer zugestimmt haben – mit Ortsangabe, Art der Fläche und Zeitraum, ohne Namen, Adresse oder Flurstück. Der Punkt ist absichtlich auf rund 500 m gerundet.
      Geprüfte Fakten

      Warum Schafe?

      Wir haben die gängigen Argumente für Beweidung gegen Studien und Fachstellen geprüft. Hier steht, was stimmt – mit Quelle. Und weiter unten auch, was Schafe nicht können.

      10–33 %

      Wiesentiere sterben beim Mähen

      Allein der Mähvorgang tötet je nach Mähwerk etwa ein Zehntel bis ein Drittel der Tiere einer Wiese – mit Wenden und Abräumen noch mehr. Beweidung nutzt die Fläche nach und nach.

      87 %

      der Schmetterlinge – durch einen Mulcher

      In einer Untersuchung der Universität Hohenheim an Straßenrändern tötete ein konventioneller Mulchkopf 87 % der Schmetterlinge und 73 % der Insektenlarven.

      47 %

      der verletzten Igel überlebten nicht

      Das Leibniz-IZW wertete 370 Igel mit Schnittverletzungen durch Gartengeräte aus, vermutlich vor allem Mähroboter. Igel rollen sich ein, statt zu flüchten. Schafe sind für Igel keine Gefahr.

      5.000+

      Arten leben auf Streuobstwiesen

      Streuobstwiesen sind Lebensraum für über 5.000 Tier- und Pflanzenarten. Eine kurze, intensive Beweidung ist die fachlich empfohlene Unternutzung – genau so arbeiten wir.

      8.500

      Samen im Fell eines Schafs

      Im Fell eines einzigen Schafs fanden Forschende über 8.500 Samen von 85 Pflanzenarten. So reisen Pflanzen von Wiese zu Wiese und helfen, artenreiche Flächen zu vernetzen.

      –30 %

      weniger Schafhaltung in zehn Jahren

      In Baden-Württemberg ist die Schafhaltung in zehn Jahren um rund ein Drittel geschrumpft, es gibt nur noch etwa 15 Wanderschäfer. Mit Ihrem Auftrag bleiben Weidetiere in der Region.

      Quelle: DVL 2024
      9–13 · 15–17

      Uhr – so lange dürfen Freischneider laufen

      In Wohngebieten dürfen Freischneider, Trimmer und Laubbläser ohne Umweltzeichen nur werktags in diesen Zeiten laufen. Schafe brauchen kein Lärm-Zeitfenster.

      0

      Maschinen am steilen Hang

      Die Berufsgenossenschaft warnt: An Böschungen besteht für Mäher Umsturzgefahr, Mähwerke schleudern Steine. Schafe und Ziegen kommen auch an steile Stellen.

      14 Tage

      und dann zieht die Herde weiter

      Wurmlarven brauchen etwa zwei Wochen, um ansteckend zu werden. Kurze Standzeiten halten die Tiere gesund und schonen Ihre Fläche.

      Mehr Leben auf der Fläche

      Was die Herde auf Ihrer Wiese bewirkt

      Kinderstube für Wildbienen

      Durch die Klauen entstehen kleine offene Bodenstellen – Nistplätze für bodennistende Wildbienen und Eiablageplätze für Heuschrecken.

      Struktur statt Einheitsrasen

      Schafe fressen nicht alles gleich kurz. Büschel bleiben stehen und bieten Insekten Nahrung und Versteck. Damit die Blütenvielfalt bleibt, beweiden wir kurz und mit Pausen.

      Futter für Dungkäfer – und Vögel

      Der Schafdung ernährt Dungkäfer, die wiederum Vögeln und Fledermäusen als Nahrung dienen. Deshalb entwurmen wir gezielt statt pauschal.

      Ehrlich gesagt

      Was Schafe nicht können

      • Kein Zierrasen: Beweidung ergibt kein gleichmäßig kurzes Rasenbild. Einzelne Büschel bleiben stehen, manchmal ist eine kleine Nachmahd sinnvoll.
      • Brombeeren brauchen Geduld: Bei dichtem Gestrüpp ist erst ein Rückschnitt nötig. Danach halten Ziegen und Schafe den Neuaustrieb kurz – über mehrere Jahre.
      • Nicht klimaneutral: Schafe sind Wiederkäuer und stoßen Methan aus, dazu kommen Fahrten mit Tieren, Zaun und Wasser. Auf der Fläche selbst läuft aber kein Mähwerk.
      • Nicht „morgen“: Die Beweidung richtet sich nach Aufwuchs und Weideplan. Bei Nässe ziehen wir die Herde um, damit der Boden geschont wird.
      • Junge Bäume schützen: Schafe schälen gern die Rinde junger Bäume – sie bekommen Stammschutz. Fallobst sprechen wir vorher ab.
      • Weinberg nur im richtigen Zeitfenster: vor allem zwischen Lese und Austrieb, mit Pausen nach Pflanzenschutz (Kupfer ist für Schafe gefährlich).

      Quellen

      Stand der Prüfung: Oktober 2026.

      Über uns

      Mit Herde und Herz unterwegs

      Ein kleiner, konsequenter Betrieb aus Bietigheim-Bissingen.

      Marius Strauch

      Jede Beweidung persönlich – vom Zaun bis zum Bestandsregister

      Was mit ein paar Tieren begann, ist heute ein kleiner, aber konsequenter Betrieb: Marius Strauch betreut seine Schafherde selbst, kontrolliert täglich vor Ort und übernimmt jede Beweidung persönlich – vom Zaunaufbau bis zur letzten Ohrmarke im Bestandsregister.

      Bewusst gibt es nur eine Leistung: mobile Schafbeweidung. Keine Verzettelung, keine halben Sachen – dafür Erfahrung, die man der Herde ansieht.

      „Ich glaube an einfache Lösungen, die der Natur mehr helfen als jede Maschine.“
      Wofür wir stehen

      Drei Grundsätze

      Persönlich

      Ein fester Ansprechpartner von der Besichtigung bis zur Rechnung – und täglich selbst bei den Tieren.

      Konsequent

      Nur Schafbeweidung, dafür richtig: sicherer Zaun, gesunde Tiere, saubere Dokumentation.

      Regional

      Kurze Wege im Raum Bietigheim-Bissingen und Landkreis Ludwigsburg.

      Nachhaltigkeit im Doppelpack

      Am Wohn- und Betriebssitz im Akazienweg 33 versorgt eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher Haus und Betrieb mit eigenem, sauberem Strom. Die Schafe pflegen die Flächen ohne Motor, die Sonne liefert einen Großteil der Energie – zwei kleine, ehrliche Bausteine für weniger Fußabdruck.

      15 kWpPV + Speicher
      Kontakt

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      Kurze Nachricht

      Für eine ausführliche Anfrage nutzen Sie gern das Anfrageformular.

      Ihre Nachricht wird erst beim Absenden in WhatsApp bzw. Ihrem E-Mail-Programm übertragen – diese Website speichert nichts. Siehe Datenschutz.

      Ihre Fläche, unsere Herde.

      Unverbindlich anfragen – Rückmeldung persönlich von Marius Strauch.